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Eventuell haben Sie darüber in der Zeitung oder im Internet gelesen. Vielleicht treffen Sie sich auch mit jemanden der asexuell ist. Und aus diesem Grund möchten Sie wissen, wie eine Asexuelle Beziehung funktioniert. Im folgenden Artikel erkläre ich Ihnen alles wichtige über diese Sexualität, die Beziehungen und die Bedeutung von Asexualität.

Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass diese Sexualität, wie jede andere auch komplett normal ist und man sich nicht dafür schämen muss, oder ähnliches. Dieser Artikel dient zum Informieren und aufklären.

Asexualität – Die Bedeutung

Wie die A-Sexualität bereits besagt, handelt es sich hierbei um das Fehlen der Sexualität. Individuen verspüren keinerlei sexuelle Anziehung zu Menschen. Egal welchen Geschlechts und das eigene Geschlecht spielt keine Rolle. Auch besitzen sie keine Libido.

Dies ist die Flagge der Asexualität.

Ob bestimmte körperliche Berührungen dennoch in Ordnung sind, ist von Person zu Person unterschiedlich. Ob die sexuelle Gemeinschaft als neutral, unangenehm oder angenehm empfunden wird, ist unerheblich für die Asexualität.

Wichtig ist außerdem, dass Asexualität nicht mit dem Verzicht auf sexuellen Kontakt gleichgestellt werden sollte. Wie es etwa beim Zölibat vorkommt. Daher gibt es auch keine oder kaum ausgeprägte Lust auf Sex oder Masturbation.

Die Asexualität wird auch nicht als psychische Störung gesehen, wie etwa die sexuelle Appetenz. Leider ist die Asexualität eine der Sexualitäten der LGBTQ+ Community, die wenig Anerkennung oder Repräsentation findet. Weil behauptet wird, da die Asexualität keine sexuellen Gefühle hat, dürfe sie nicht als Sexualität gelten. Und sei damit nicht Teil der LGBTQ+ Community. Um diesen Meinungen entgegen zu wirken wird das Akronym LGBTQIA+ (Lesbian, Gay, Bi, Transgender, Queer, Intersex, Aro/Ace) verwendet, dass eindeutig Asexualität und Aromantik als Teil der Community darstellt.

Wenn man eine Beziehung mit einer asexuellen Person anstrebt sollte man sich im klaren sein, dass Sex wohl nicht vorhanden sein wird. Man sollte die Beziehung nicht auf der Aussage aufbauen „Manchmal haben asexuelle Personen ja doch Sex“, denn das muss nicht stimmen und ist keine Art eine Beziehung zu führen. Wenn man selber nicht asexuell ist, könnte man allerdings über eine sexuell offene Beziehung nachdenken. Mehr dazu im folgenden Abschnitt des Artikels.

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Asexuelle Beziehung

Eine asexuelle Person hat keine sexuellen Gefühle oder Libido. Aber Asexualität sollte nicht mit Aromantik gleichgesetzt werden. Asexuelle Personen können (und möchten) eine Beziehung mit einer Person eingehen. Diese gestalten sich im romantischen Bereich auch nicht komplizierter als andere Beziehungen. Man geht auf Dates, lernt sich kennen etc. Beziehungen mit asexuellen Personen können auch asexuell geführt werden. Sprich, man hat keinen Sex. Manchmal kann es aber auch sein, dass man die Verbindung mit dem Partner spüren möchte und dennoch Sex hat. Das kann sein, sollte aber in keinem Fall vom asexuellen Partner verlangt werden! Wo die Grenzen liegt muss zwischen den Partnern festgelegt werden.

Die Beziehung lässt sich wohl am einfachsten gestalten, wenn beide Partner asexuell sind. In diesem Fall liegen die Interessen auf beiden Seiten gleich und es wird vermutlich keinerlei „Probleme“ diesbezüglich geben.

Ist der andere Partner anders orientiert, sei es homosexuell, heterosexuell, pansexuell etc. kann das eine Diskussion hervorrufen.

Asexuelle Personen lieben einander, sie haben nur keinen Sex.

Da der andere Partner sehr wohl sexuelle Gefühle hat, sollte eine Lösung dafür gefunden werden.
Wie oben erwähnt, kann es sein, dass der asexuelle Partner sich auf Körperkontakt einlässt. Wie weit, ob nur ein Kuss oder bis hin zu Sex, bleibt der Person selber überlassen. Hierbei muss besprochen werden, was ok ist und was nicht. Kommunikation ist sehr wichtig in dieser Beziehung!
Wenn kein Körperkontakt erwünscht ist, beziehungsweise nicht in dem Ausmaß, wie der andere Partner es „braucht“ kann man andere Regelungen finden um das zu lösen. Hierbei stehen der „gemeinsame Verzicht“ im Raum oder eine offene Beziehung, die dann lediglich vom sexuellen Partner genutzt wird. Aber auch hier gibt es Abstufungen, die im folgenden Abschnitt erklärt werden.

Asexualität und die offene Beziehung

Eine asexuelle Beziehung kann so manches „Hindernis“ erzeugen. Wenn es einen asexuellen und einen sexuellen Partner gibt, kann das zu Spannungen führen, da die Bedürfnisse einer Person „vernachlässigt“ werden. Dies geschieht selbstverständlich nicht in böser Absicht. Aber es ergib sich automatisch aus einer sich gegenseitig respektierenden, asexuellen Beziehung. Eine Lösung muss her. Kompletter Verzicht beider Seiten ist natürlich eine Möglichkeit. Oder aber, wenn die Beziehung tolerant und aufgeschlossen ist, kann eine offene Beziehung angestrebt werden.

Hierbei kann der sexuelle Partner die „sexuellen Gelüste“ nach Lust und Laune ausleben wie es beliebt, während der andere Partner das Angebot nicht annehmen muss.

Polyamorie

Es kann natürlich auch sein, dass die offene Beziehung eine polyamoröse Beziehung wird. (Hier gibt es einen Link zum Artikel Polyamorie wo das Thema genauer behandelt wird). Es ist möglich, dass die asexuelle Beziehung aus mehr als nur zwei Personen besteht und sich damit auch mehr Möglichkeiten ergeben. Eine Triade (eine Beziehung aus drei Personen die alle miteinander involviert sind) kann eine asexuelle Person und zwei sexuelle Personen umfassen. Diese Beziehung ist genauso „monogam“ wie Beziehungen zwischen zwei Menschen.

Offene Beziehungen sind nie leicht und erfordern ein hohes Maß an Vertrauen und Kommunikation!

Dieses Beziehungsmodell verlangt eine sehr gute Kommunikation zwischen den Partnern. Jeder muss über alles im Bilde und auch damit einverstanden sein. Denn ansonsten wird aus einer polyam Beziehung sehr schnell betrügen und fremdgehen.


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Wenn Sie sich für dieses Beziehungsmodell entscheiden, sollten Sie sich im Vorhinein gut darüber informieren und das Ganze mit Ihrem Partner bereden. Anschließend kann man die Beziehung führen, wie man möchte und sich dabei wohlfühlen.

Falls Sie sich zu irgendeiner Zeit unwohl fühlen, seien Sie nun der asexuelle oder der sexuelle Partner, so steht es Ihnen natürlich frei die Beziehung zu beenden. Sie sollten sich nicht unwohl fühlen müssen. Eine Beziehung ist ein gegenseitiges Geben und nehmen, tolerieren und respektieren.

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Abstufungen der Asexualität

Es gibt natürlich noch mehr Sexualitäten, die der Asexualität ähnlich sind. Im folgenden führe ich ein paar wenige Bespiele an. Das Spektrum der Sexualitäten ist sehr groß. Je nachdem wie Sie sich fühlen, gibt es ein anderes Label. Falls sich Ihre Gefühle im Laufe der Zeit ändern, können Sie natürlich Ihr Label ohne Probleme ändern, es liegt ganz und gar bei Ihnen.

Die folgenden Sexualitäten sind alle im Spektrum der Asexualität vertreten, bzw. haben etwas mit ihr zu tun. Diese Sexualitäten wirken sich natürlich auch auf die Beziehung aus.

Grey Sexuality

Die Grey Sexuality oder Grau-Asexualität, ist ein umfassender Begriff für die verschiedenen Asexualitäten. Personen die sich lieber als Grau Asexuell bezeichnen möchten benutzen häufig Terme wie: grau asexuell, grey ace, grace oder asexualish. Diese Begriffe stammen aus dem Englischen und können ebenfalls in Deutschland Anwendung finden.

Dieser allumfassende Term soll dabei helfen ein breiteres Label zu finden, damit Personen sich nicht zwingend auf eines festlegen müssen. Genauso wie bei den anderen Sexualitäten gibt es auch hier feine Abstufungen.

Demi Sexualität

Demi Sexualität beschreibt eine Sexualität die von der Beziehung zwischen zwei Personen abhängt. Hierbei verspürt die demi sexuelle Person eine gewisse Art der Asexualität, während Sie Single ist und keine romantische Bindung zu jemandem hat.

Entwickelt sich aber eine romantische Beziehung, dann entwickelt sich auch sexuelles Verlangen nach dieser Person. Hierbei ist eine starke emotionale Bindung erforderlich. Da zur meisten Zeit die Asexualität vorherrscht, zählt die Demi Sexualität zum Spektrum der Asexualität.

Aromantik

Um dies auch hier einmal erklären zu können, habe ich die Aromantik mit einbezogen.

In der Aromantik werden keine Beziehungen eingegangen. Wie der Name bereits besagt, verspüren diese Personen keinerlei romantische Anziehung zu jemanden. Daher führen sie auch keine Beziehungen. Auch hier gibt es Abstufungen, da die Romantik wie auch die Sexualität Abstufungen hat.

Aromantische Personen müssen allerdings nicht asexuell sein (diese Personen nennen sich meist aro/ace). Eine aromantische Person kann Sex haben und das sooft die Person möchte, nur, dass sie eben keine Beziehung eingehen.

Fazit


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Auch wenn die asexuelle Beziehung am Anfang schwierig erscheint. Sie werden feststellen, dass, wenn Sie Ihren Partner oder Partnerin lieben, es sich auf jedenfalls für Sie lohnt die asexuelle Beziehung einzugehen. Wenn Sex erstmal vom Tisch ist, hat man so viele andere schöne Themen und Dinge, die man unternehmen kann.
Freuen Sie sich also auf das Abenteuer, dass Ihnen bevorsteht!

Asexuelle Beziehungen sind so schön, und voller Liebe!

Falls Sie noch Fragen haben, können Sie gerne einen Kommentar da lassen. Unser Team wird Ihnen so bald wie möglich antworten!

Sind Sie an weiteren Sexualitäten interessiert? Hier geht es zur Pansexualität!

Liebe Grüße,

Maximilian Winkler

Beziehungsratgeber Maximilian Winkler Signatur
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