Zweifel vor der Hochzeit: 7 Tipps, wenn man sich unsicher ist

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Keine Frage, eine Ehe einzugehen ist ein großer Schritt. Immerhin verspricht man sich, für immer mit dem Partner oder der Partnerin zusammenzubleiben und sein restliches Leben mit ihm oder ihr zu teilen. Da ist es nur logisch, dass man schnell einmal kalte Füße bekommt. Wichtig ist, herauszufinden, ob an den Sorgen etwas Wahres dran ist oder einem nur der eigene Kopf einen Streich spielt. Unsere 7 Tipps zeigen Ihnen, was Sie machen können, wenn die Zweifel überhandnehmen.

Große Entscheidungen lassen einen gerne zweifeln

Zu heiraten stellt eine große und vor allem wichtige Entscheidung dar.

Zweifel vor der Hochzeit
Viele bekommen bei dem Wort Forever kalte Füße

Und jede Entscheidung, die man im Verlauf seines Lebens trifft, bringt auch Veränderung. Genau davor schrecken viele Menschen zurück. Beunruhigende Gedanken und Fragen wie „Ist das wirklich das, was ich will?“ oder „Soll mein Leben wirklich so aussehen?“ setzen sich auf einmal im Kopf fest. Doch dem können Sie durchaus entgegenwirken!

Tipp 1: Sich Zeit zum Nachdenken geben

Damit Sie sich Ihrer Sache sicher werden, kann es helfen, sich etwas Zeit freizuräumen, um auf die eigenen Gedanken und auf die damit zusammenhängenden Gefühle einzugehen. In der Hektik, neben den alltäglichen Verpflichtungen, auch noch die perfekte Hochzeit zu planen, kommt die Me-Time häufig zu kurz. Dabei ist sie so wertvoll!

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Nehmen Sie sich eine Auszeit und versuchen Sie, einmal tief durchzuatmen. Bei einem Wochenende allein in der Natur oder im Wellnessresort hört man die eigenen Gedanken wieder und kann sich mit dem, was sie einem sagen, auseinandersetzen. Versuchen Sie, komplett ehrlich zu sich selbst zu sein, ganz ohne Einfluss von außen. Nur so können Sie herausfinden, ob es nur kalte Füße sind oder ob sich mehr dahinter versteckt.

Tipp 2: Hochzeit rechtzeitig planen

Passend zum ersten Tipp sind Sie gut beraten, wenn Sie die Planung der bevorstehenden Trauung rechtzeitig ins Rollen bringen. Denn es gibt viel zu entscheiden: von der Location, über die Gästeliste bis hin zur passenden Stilrichtung des Brautkleids. Bei letzterem machen Sie es sich selbst leichter, wenn Sie die Auswahl zunächst auf einen der vielen verschiedenen Stile eingrenzen. So finden Sie schneller zu Ihrem perfekten Hochzeitskleid.

Zweifel vor der Hochzeit Brautkleid Formen
Die Qual der Wahl haben Sie bei der Wahl des Brautkleids. (© trauringshop24.de)

Was die Planung mit eventuellen Zweifeln zu tun hat? Ganz einfach: Stress schadet nicht nur der Gesundheit. Er ist auch ein wesentlicher Faktor, wenn es um Sorgen und Angstzustände geht. Zweifel mehren sich, wenn Sie gestresst sind. Bekannterweise kann die Hochzeitsplanung Ihr Stresslevel ziemlich steigern. Wenn Sie es schaffen, Ihre Anspannung bereits im Vorhinein etwas zu senken, bleibt Ihnen mehr Zeit zum Durchatmen, wodurch Sie wiederum klarer denken können.

Tipp 3: Druck rausnehmen

Der Hochzeitstag wird im Volksmund als „der schönste Tag im Leben“ bezeichnet. Für viele ist er das auch. Nicht ohne Grund haben Braut und Bräutigam daher das Gefühl, alles bis ins letzte Detail perfekt planen zu müssen. Doch ein Tag muss gar nicht perfekt sein, um dem subjektiven Empfinden nach der Schönste zu werden.

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Was den Tag so wunderbar macht, sind nämlich wie so oft all jene Menschen, die ihn mit Ihnen verbringen. Zum einen natürlich die Person, mit der Sie Ihr weiteres Leben verbringen möchten und die Bestätigung, dass es auch umgekehrt der Fall ist. Zum anderen Freunde und Familie, die Ihnen dabei alles Glück der Welt wünschen und mit Ihnen den Tag über bis hinein in die Nacht feiern.

Gehen Sie also weg von dem Gedanken, dass jede einzelne Minute genau getaktet sein muss und kein einziger Fehler passieren darf. Wenn Sie, von Ihren Liebsten umgeben, Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin das Jawort geben, wird der Tag so oder so ein ganz Besonderer sein. Ungeplante Ereignisse schreiben meist die schönsten Geschichten.

Tipp 4: Gefühle teilen

Viel zu oft scheuen wir uns davor, über unsere Ängste und Gefühle zu sprechen, im Glauben, dass wir damit allein sind. In einer gesunden Beziehung sollte ein offenes Gespräch über seine Probleme aber unbedingt möglich sein. Insbesondere, wenn Sie mit dieser Person den Bund der Ehe schließen möchten, sollte es hier keine Hemmungen geben.

Natürlich wollen Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin mit Ihren Zweifeln nicht verunsichern. Wenn Sie das Gespräch aber aktiv suchen und Ihre Gedanken mitteilen, gibt es keinen Grund dafür. Schlimmer wäre es, wenn Sie ihm oder ihr etwas verheimlichen würden. Wer weiß, vielleicht geht es Ihrem Gegenüber ähnlich. In jedem Fall können Sie durch das Teilen Ihrer Gefühlswelt offene Fragen klären, diverse Szenarien durchspielen und letztlich Unsicherheiten aus dem Weg schaffen.

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Tipp 5: Rat im Freundes- oder Familienkreis suchen

Gute Freunde und Familie schaffen es, einen auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Immer dann, wenn man sich wieder einmal in seinem eigenen Gedankenkonstrukt verloren und zugelassen hat, dass beunruhigende Annahmen ohne Grundlage die Oberhand gewinnen, lohnt sich ein Gespräch mit den Liebsten. Nur selten ist die Situation wirklich so dramatisch, wie sie im eigenen Kopf zu sein scheint.

Es kann überaus beruhigend sein, wenn Sie sich mit Ihren Sorgen an Ihre Lieben richten. Immerhin handelt es sich dabei um Menschen, die Sie wirklich kennen und mit Ihnen schon einige Erlebnisse geteilt haben.  Sie sind eine gute Stütze dabei, die eigenen Gedanken zu ordnen. So können Sie sehen, ob das mulmige Gefühl auf reellen Problemen in der Beziehung basiert oder doch nur ein Produkt eigener Unsicherheiten oder Beziehungsängste ist.

Tipp 6: Die Realität nicht aus den Augen verlieren

Der Hochzeitstag soll ein besonders schöner und erinnerungswürdiger Tag werden. Trotzdem dürfen Sie bei all dem Wirbel nicht aus den Augen verlieren, worum es eigentlich geht: nämlich um Ihren Partner oder Ihre Partnerin, Sie und Ihre gemeinsame Zukunft. Entspannen Sie sich: Nach diesem Tag wartet noch ein ganzes Leben auf Sie und wenn wir ehrlich sind, wird sich bei den meisten Paaren nach der Trauung nicht allzu viel verändern.

Vermutlich kennen Sie sich bereits seit längerer Zeit, wahrscheinlich wohnen Sie auch schon seit einer Weile zusammen. Ergo: Sie sind es ohnehin gewohnt, Ihren Tagesablauf aufeinander abzustimmen und zusammen den Alltag zu bestreiten. Daran wird eine Hochzeit nichts ändern. Und sollten die Dinge doch anders kommen und die Ehe Ihren Vorstellungen nicht entsprechen, bleibt immer noch die Option, sich zu trennen und/oder scheiden zu lassen.

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Tipp 7: Sind die Zweifel zu groß, sagen Sie die Hochzeit ab

Wenn die Zweifel nicht mit dem typischen Hochzeitsstress, sondern mit dem Partner oder der Partnerin selbst zusammenhängen, ist es wohl wirklich das Beste, die Hochzeit abzublasen. Denn der Blick in eine gemeinsame Zukunft sollte Ihnen mehr Freude als Sorgenfalten bescheren. Scheuen Sie sich nicht davor, Ihrem Bauchgefühl zu vertrauen. Wenn es sich nicht richtig anfühlt, ist es das häufig auch nicht.

Vor einer Hochzeit kalte Füße zu bekommen, ist grundsätzlich ganz normal. Werden Sie sich durch Zeit allein und Gespräche mit Ihren Lieben klar darüber, woher die Zweifel kommen. In vielen Fällen ist es nur auf den Stress und den Druck der Gesellschaft zurückzuführen. Ist doch etwas Wahres dran, können Sie die Hochzeit immer noch absagen. Auch wenn es sich im ersten Moment so anfühlen mag: Es ist kein Weltuntergang!

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