Was tun gegen Schüchternheit? Kennen Sie das? Sie wollen jemanden kennenlernen und trauen sich nicht ihn anzusprechen. Oder: Sie brauchen Hilfe, aber trauen sich nicht zu fragen. Meistens geschieht dies aus der Angst heraus auf Ablehnung zu stoßen und nicht akzeptiert zu werden. Zu stark ist die Angst, dass man noch Tage danach darüber nachdenkt warum man abgelehnt worden ist.

Ich möchte Ihnen gerne einige Tipps zeigen, die Ihnen helfen, mit der Schüchternheit besser umzugehen und klarzukommen. So kann es durchaus passieren, dass wenn Sie häufig trainieren und Ihr Selbstwertgefühl nach und nach stärken, Sie in Zukunft keine Probleme mehr damit haben jemanden anzusprechen oder kennenzulernen. Wir selber haben das Zepter in der Hand und sind in der Lage unsere innere Einstellung zu den Einflüssen von außen zu ändern.

Was ist eigentlich Schüchternheit?

Um Schüchternheit zu bekämpfen, muss man zunächst wissen um was es sich bei Schüchternheit eigentlich handelt. Schüchternheit ist auch gleichzusetzen mit Scheu und meint die Ängstlichkeit beim Aufbau von zwischenmenschlichen Beziehungen. Menschen die andere Personen nicht ausreichend genug kennen, reagieren auf die Begegnung mit Unsicherheit und Furcht.

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Wie wirkt sich Schüchternheit aus?

Charakteristische Merkmale sind häufig Kopfsenken und das Abwenden des Blickes des Betroffenen. Bei direkten sozialen Kontakten besteht darüber hinaus die Möglichkeit zu erröten, dass sich ein Kloßgefühl im Hals einstellt, die Hände feucht werden, das Herz schneller schlägt und sich der Magen meldet. Das Gefühl peinlich berührt und mit den Auswirkungen „ertappt“ worden zu sein, verstärkt sich von Mal zu Mal. Die Folge ist, dass schüchterne Menschen sich sozial isolieren um dieser Situation nicht mehr ausgesetzt zu werden und ihr zu entgehen. Dadurch entsteht ein Teufelskreislauf, der die Schüchternheit permanent verstärkt.

Woher kommt die Schüchternheit?

Schüchternheit wird in vielen Fällen vererbt und / oder anerzogen und hat bei Erwachsenen häufig den Ursprung in der Kindheit. Schüchternheit erfolgt häufig durch Einschüchterung.

Schüchternheit wird häufig schon in unserer Kindheit geprägt
Schüchternheit wird häufig schon in unserer Kindheit geprägt

Durch das Einschüchtern, welches wir zum Beispiel bei der Arbeit, in der Familie, der Uni oder der Schule erfahren, soll unser Wille gebrochen werden. Methoden die dazu verwendet werden, sind zum Beispiel Anschreien, Gewalt, Drohungen, Spott, Bloßstellung oder unfaire Kritik. Schüchternheit ist häufig auch die Folge eines geringen Selbstwertgefühl und einem Minderwertigkeitskomplex welches wieder aufgebaut werden sollte.

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Was tun gegen Schüchternheit?

Wenn Schüchternheit bei dem Aufbau von Beziehungen oder dem Kennenlernen eines Partners als Hemmnis empfunden wird, dann sollte gegen die Schüchternheit etwas unternommen werden. Wenn wir Sie erkennen, akzeptieren und uns mit ihr auseinandersetzen, ist Chance große, dass wir sie selber bekämpfen können. Ich möchte Ihnen im Nachfolgenden gerne einige Methoden vorstellen um gegen die Schüchternheit anzugehen.

Die Schüchternheit akzeptieren

Zuallererst muss man lernen die Schüchternheit zu akzeptieren. Gestehen Sie sich ein, dass Sie schüchtern sind und akzeptieren Sie diesen Umstand. Denn schließlich leiden allein in Deutschland ca. 2-10% aller Menschen unter sozialen Ängsten. Sie sind also nicht alleine. Wichtig ist, dass Sie den Kampf gegen sich selbst beenden. Erst wenn Sie das schaffen, haben Sie genug Energie um Ihre alten Gewohnheiten abzulegen und zu verändern.

Schreiben Sie

Um die Schüchternheit zu bekämpfen, sollten Sie im ersten Schritt aufschreiben wie sich die Schüchternheit auswirkt und was Ihnen unangenehm ist. Beantworten Sie dafür folgende Fragen und schreiben Sie soviel wie möglich dazu auf:

  • Welche Gefühle charakterisieren Ihre Schüchternheit?
  • Was ist Ihnen unangenehm?
  • Wie wirkt sich die Schüchternheit aus?
  • Was für Ängste haben Sie?
  • Wovor schämen Sie sich?
  • Was ist das schlimmste Szenario welches Ihnen widerfahren kann?
Schreiben Sie alles über die Schüchternheit auf
Schreiben Sie alles über die Schüchternheit auf

Wenn Sie die Fragen beantwortet haben, Sie sollten die Antworten wirklich handschriftlich aufschreiben, dann beschäftigen Sie sich mit den nachfolgenden Fragen:

  • Wann und wo, bzw. zu welchen Gegebenheiten treten diese Reaktionen am häufigsten auf?
  • Treten diese Ängste bei bestimmten Menschen / Situationen auf?
  • Was sind das für Situationen oder Menschen?

Die Beantwortung der Fragen, dient dazu genau zu erfahren warum Sie schüchtern sind und was als Auslöser verantwortlich ist. Erst wenn wir die Ursachen kennen, können wir sie bezwingen. Dadurch, dass Sie sich über die Charakteristika Ihrer Schüchternheit bewusst werden, schaffen Sie die Möglichkeit sie nach einiger Zeit zu überwinden.

Beurteilen Sie sich

Versuchen Sie immer wieder das eigene Verhalten zu beurteilen wenn Sie merken, dass Sie gerade in der jetzigen Situation schüchtern reagiert haben. Egal ob Sie bei Aldi an der Kasse stehen oder einen süßen Mann ansprechen wollen. Dadurch, dass Sie die jeweilige Situation reflektieren und sich damit auseinandersetzen, kommen Sie in eine Routine rein, die es Ihnen erlaubt sich immer wieder kritisch mit Ihnen selbst zu beschäftigen.

Reflektieren Sie sich selbst
Reflektieren Sie sich selbst

Sie werden merken, dass bestandene Situationen Ihr Selbstbewusstsein stärken werden.

Übung macht den Meister – das „soziale Miteinander“ trainieren

Kommunizieren Sie, dass Sie schüchtern sind. Das hilft Ihnen mit Ihrer Ängstlichkeit besser umzugehen und selbstbewusst die Ängstlichkeit zu akzeptieren. Darüber hinaus sollten Sie die Gelegenheiten in denen Sie schüchtern sind, immer wieder trainieren. Wenn Sie vor einem Mann stehen und sich nicht trauen ihn anzusprechen, versuchen Sie diese Blockade zu überwinden und es trotzdem zutun.

Trainieren Sie das soziale Miteinander
Trainieren Sie das soziale Miteinander

Selbst wenn Sie sich die ersten 10 Male nicht trauen, versuchen Sie es weiterhin. Irgendwann komm der Zeitpunkt, an dem Sie sich überwinden werden. Berücksichtigen Sie dennoch jedes Mal die oben genannte Selbstreflektion und beurteilen Sie sich anschließend selber wie Sie reagiert haben. Helfen kann Ihnen hierbei auch mein Artikel „Männer ansprechen – 11 Techniken für erfolgreiches flirten“.

Auf die Stärken konzentrieren

Versuchen Sie sich darüber hinaus immer wieder auf Ihre eigenen Stärken zu konzentrieren. Das macht Sie beim flirten und kennenlernen auch selbstbewusster und hilft Ihnen Ihre Schüchternheit zu überwinden. Vielleicht hilft Ihnen die Beantwortung der folgenden Fragen dafür umso mehr:

  • Was können Sie besonders gut?
  • Wofür wurden Sie das letzte Mal gelobt?
  • Was schätzen Ihre Mitmenschen an Ihnen?

Wenn Sie Schwierigkeiten bei der Beantwortung dieser Fragen haben, können Sie auch einfach einige Freunde und Bekannte fragen. Bitten Sie diese um eine ehrliche Antwort, möglichst schriftlich. Allein die daraus resultierenden Antworten, werden schon Ihr Selbstbewusstsein stärken.

Setzen Sie sich Ziele

Natürlich sollten Sie einen Schritt nach dem anderen setzen und nichts überstürzen. Aber wenn Sie sich Ziele setzen, dann können Sie den Prozess, die Schüchternheit zu überwinden, beschleunigen. Schreiben Sie diese Ziele auf. Bspw. „am 14. August werde ich das tun wovor ich beim letzten Mal zurückgeschreckt bin“.

Schreiben Sie Ihre Ziele auf
Schreiben Sie Ihre Ziele auf

Je mehr Ziele Sie sich setzen und umso häufiger Sie die Ziele erreichen umso stärker wird auch Ihr Selbstbewusstsein. Irgendwann kommt dann der Punkt an dem Sie keine Ziele mehr benötigen und Ihnen die Schüchternheit gar nicht mehr wirklich bewusst ist. Sie handeln dann ohne dabei schüchtern zu sein.

Führen Sie ein Erfolgstagebuch

Schreiben Sie auf wenn Sie Ihre Schüchternheit überwunden haben und Ihnen die Situation gelungen ist. Das bestärkt und bestätigt Sie zusätzlich in dem was Sie tun. Darüber hinaus können Sie Ihre Fortschritte Schwarz auf Weiß sehen.

Allein schon, dass Sie lesen können wann Sie Ihre Schüchternheit überwunden haben, gibt Ihnen Zuversicht und Kraft auch Ihr nächstes Ziel zu überstehen. Sie können dafür ein einfaches Buch für Ihre Gedanken kaufen oder eine kostenlose App herunterladen. Eine App hat den Vorteil, dass Sie jederzeit Notizen vornehmen können.

Was tun gegen Schüchternheit? Mein Fazit

Schüchternheit kann zu einem ernsthaften Problem werden und den kompletten Alltag bestimmen. Die Angst auf Ablehnung zu stoßen ist einfach zu groß. Versuchen Sie die angesprochenen Tipps zu befolgen und umzusetzen. Je häufiger Sie daran bewusst arbeiten, umso schneller werden Sie Ihre Schüchternheit wieder los. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei.

Was haben Sie für Erfahrungen mit Schüchternheit gemacht? Wie sind Sie damit umgegangen? Freue mich über Ihre Kommentare.

Liebe Grüße,

Maximilian Winkler

Beziehungsratgeber Maximilian Winkler Signatur

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